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Herzlich willkommen auf der Internetseite der Berliner Schwusos (QueerSozis)!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 
 

EuropaDie QueerSozis Berlin im Gespräch mit NGO-LGBTI-Aktivist*innen aus der Türkei

Der Informationsaustausch fand unter Organisation des Goethe-Instituts auf Anfrage des Außenamts in Berlin statt. Dirk-Rolf Kirchmann und Markus Pauzenberger von den QueerSozis Berlin waren sehr beeindruckt von den einzelnen Teilnehmer*innen aus der Türkei. Diese treten nicht nur in den großen Städten der Türkei für ihre Menschenrechte ein, sondern sie kämpfen auch gegen staatlichen Schikanen sowie gegen Einschüchterungen im alltäglichen Leben auch im ländlichen Teilen der Türkei. Ein sehr großes und drängendes Problem scheint in der Türkei das Leben und die Lebenssituation von Transmenschen zu sein. Die Situation für alle LSBTI reicht von (verbaler) Diskriminierung über staatliche und polizeiliche Willkür bis hin zu Morden. Ein weiterer Schwerpunkt der Organisationen und Initiativen in der Türkei ist der Bereich der Sexarbeit im LGBTI-Bereich.

Nur wenige (links orientierte) Parteien haben bisher ihr Augenmerk auf die Verbesserung der Situation von LGBTI-Menschen gelenkt. Die Teilnehmer*innen aus der Türkei hoben aber positiv die Mitgliedspartei der Sozialistischen Internationalen die CHP und die HDP als Teilmitglied der SI hervor.

Das Gespräch mit den LSBTI Aktivist*innen sollte zwei Stunden dauern aber am Schluss waren es sehr fruchtbare und informative 4 Stunden. Der Berliner Landesverband der QueerSozis steht den Aktivist*innen aus der Türkei auch weiterhin für Hilfe zur Verfügung, da sowohl die LGBTI-Aktivist*innen aus der Türkei aber auch die QueerSozis in Berlin gemeinsame Ziele haben und diese gelten über die Landesgrenzen hinweg: Die volle Gleichberechtigung und ein Leben ohne Schikane und Diskriminierung

Veröffentlicht am 02.12.2014

 

PressemitteilungBerliner Schwusos (QueerSozis) - ein verlässlicher Partner an der Seite von Menschen mit HIV!

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen hat sich von Spitzenwerten Mitte der 1980er Jahre bis Ende der 1990er Jahre deutlich verringert. Daher müssen die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) über die gemeldeten Neuinfektionen im Jahre 2013 alarmieren (sie stiegen auf 3263 (10% Zunahme gegenüber 2012). Unter diesen sind Männer die Sex mit Männern (MSM) haben, die Gruppe mit dem höchsten Anteil der Neuinfizierten, jedoch steigen in den letzten Jahren die Zahlen für Infektionen in der Gruppe der heterosexuellen Kontakte. Dieser Befund gilt für alle Altersstufen. Ca. 14.000 Menschen lebten im letzten Jahr ohne es zu wissen (oder es wissen zu wollen) und damit ohne Therapie mit dem HI-Virus. Das RKI leitet aus diesen Zahlen in seiner Pressemitteilung aus 11.2013 folgende Forderungen ab:

„Um die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland nachhaltig zu verringern ist das Angebot von ausreichend niedrigschwelligen und nach Möglichkeit kostenlosen Test-Möglichkeiten wichtig, um HIV-Infektionen früh diagnostizieren zu können. Gleichzeitig kann nicht auf den Schutz durch Kondome verzichtet werden. Besonders gefährdete Gruppen sollten verstärkt dafür sensibilisiert werden, dass die Frage an den Partner, ob er mit HIV infiziert ist, keinen dem Kondomgebrauch gleichwertigen Schutz vor einer Infektion bietet.“

(Quelle:http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2013/10_2013.html?nn=2374210)

Der Erfolg der jahrelangen Aufklärungs- und Präventionsarbeit durch die unablässige Arbeit der AIDS-Selbsthilfen scheint angesichts dieser Zahlen langsam wieder zu verblassen. HIV/AIDS in Deutschland hat ein neues Gesicht bekommen: Aus einer unmittelbar tödlichen Krankheit ist eine chronische Erkrankung geworden. Und verschwindet daher aus dem Blick der Menschen. Auf den Erfolgen früherer Jahre dürfen und können wir uns aber nicht ausruhen. HIV/AIDS ist auch heute, mehr als 30 Jahre nach der ersten Beschreibung der Krankheit, eine unheilbare Infektionskrankheit, Infektionen aber sind vermeidbar. Um dieses Ziel zu erreichen, sind weitere Präventionsarbeit und Gelder für diese Arbeit notwendig.

Heute leben ca. 80.000 Menschen in Deutschland mit HIV/AIDS (Stand Ende 2013). So fortschrittlich die Bundesrepublik Deutschland bei Aufklärung und Behandlung bisher war, so steht uns doch bei der Integration von Menschen mit HIV/AIDS in Arbeitswelt und Gesellschaft noch ein weiter Weg bevor. Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam das Ziel verfolgen, dass HIV/AIDS kein Grund für Diskriminierung, Ausgrenzung oder Kündigung ist.

In Berlin leben derzeit über 15.000 Menschen (Stand Ende 2013), davon 518 Neuinfektionen, mit dem HI-Virus und können auf ein anerkanntes Netz von Beratungsstellen, medizinischen Versorgern und Selbsthilfeorganisationen zurückgreifen. Die AG Schwusos (QueerSozis) Berlin und die SPD Berlin sind ein verlässlicher Partner gerade an der Seite der HIV/AIDS-Projekte in Berlin. In enger Zusammenarbeit mit der Fraktion im Abgeordnetenhaus konnte die AG Schwusos (QueerSozis) die Finanzierung des projekteübergreifende Testangebots auf HIV (sog. HIV-Schnelltests) auch für die Zukunft durch Überführung in Mittel des Landeshaushalts absichern. Berlin bleibt damit ein Vorreiter der Prävention in Deutschland. Doch viele Projekte müssen auch durch die Gesamtgesellschaft gestemmt werden. Hier kommt der Bund in die Pflicht.

27 Jahre nach dem ersten Welt-Aids-Tag sind noch viele Probleme zu lösen. Wir müssen alles tun, um die Zahl der Neuinfektionen weiterhin zu senken und bereits mit HIV infizierten Menschen uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe und Akzeptanz zu ermöglichen. Die AG Schwusos (QueerSozis) setzt sich auch in Zukunft nachdrücklich für eine Verstetigung der finanziellen Mittel im Kampf gegen HIV/AIDS auf Landes- und Bundesebene ein. Viele Einzelprojekte sind durch die Kreis-Arbeitsgemeinschaften geplant, so z.B. sammelt die Kreis-AG Südwest (Steglitz-Zehlendorf) am 29.11.2014 auf dem Hermann-Ehlers-Platz Spenden zugunsten der Berliner AIDS-Hilfe e.V. Die Kreis-AG Neukölln plant eine Verteilung von Kondomen und Infomaterial Szenekneipen für den 05.12.2014.

HIV und AIDS gehen uns alle an!

Veröffentlicht am 29.11.2014

 

PressemitteilungErgebnisse der Bundeskonferenz 2014 der Schwusos – für Berlin personell wie inhaltlich ein voller Erfolg

Am Sonnabend, 18. Oktober 2014 und Sonntag, 19. Oktober 2014, fand die Bundeskonferenz der Schwusos in Nürnberg statt. Auf der Bundeskonferenz wurde der neue Bundesvorstand gewählt und Anträge beschlossen. Zum Bundesvorsitzenden wurde der aus Hessen kommende Ansgar Dittmar wieder gewählt. Besonders erfreulich ist es, dass die beiden Berliner Kandidat*in - Petra Nowacki (Stellv. Bundesvorsitzende)  und André Rostalski (Beisitzer) – in den Bundesvorstand mit herausragenden Ergebnissen gewählt wurden. Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der Schwusos (QueerSozis) Berlin, dazu „unsere zwei Kandidaten haben in den letzten zwei Jahren unglaublich viel Engagement auf Bundesebene gezeigt. Die tollen Ergebnisse sind als Dank und als Aufforderung zu verstehen, weiter so engagiert für queere Belange zu kämpfen“.

Inhaltlich hervorzuheben sind zwei Anträge zu den ehemaligen §175 StGB (West) und §151 StGB (Ost). Diese wurden auch mit den Stimmen aus Berlin einstimmig angenommen. Dabei wurden Anträge für eine intensive Aufarbeitung des begangenen Unrechts beschlossen. Setzt der erste Antrag einen Schwerpunkt auf die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer, so richtete sich beim zweiten Antrag der Blick nach innen und fordert die Historische Kommission der SPD auf, die Geschichte der Partei im Zusammenhang mit der Strafgesetzgebung gegenüber Homosexuellen zu erforscht.

In einem weiteren Antrag aus Berlin ging es um die Umbenennung von Schwusos in QueerSozis. Der Name Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) – entstand vor über 36 Jahren und ist historisch gewachsen. Jedoch fühlen sich wesentliche Personengruppen, wie Lesben, Bi,- Trans- oder Intersexuelle, sich durch ihn nicht angesprochen. Um hier eine breite Zustimmung im Verband zu finden, wurde ein Antrag aus Berlin nach intensiver Diskussion beschlossen, einen inhaltlichen Dialog auf Ebene der Landes- und Bezirksverbände zu führen, der bis zum Frühjahr 2015 zu einem Ergebnis führen soll. Der Berliner Landesverband nennt sich bereits seit März 2014 Arbeitsgemeinschaft queere Sozialdemokrat*innen (QueerSozis).

Veröffentlicht am 22.10.2014

 

BerlinDie QueerSozis (Schwusos) Berlin gratulieren Michael Müller

Die SPD Berlin ist eine Mitmachpartei. Nach vier Mitgliederforen und vielen weiteren Vorstellungsrunden innerhalb der SPD Berlin wie z.B. das gemeinsame Mitgliederforum der AG Migration und Vielfalt und der QueerSozis (Schwusos) Berlin am 6. Oktober 2014 wurden am Sonnabend, 18. Oktober 2014 von vielen Helfer_innen 11.162 Stimmen ausgezählt. Michael Müller gewann eindeutig das Mitgliedervotum der Berliner SPD zur Nachfolge von Klaus Wowereit. 59,11 % sprachen sich für Michael Müller aus. Für Jan Stöß votierten 20,88 % und für Raed Saleh 18,68 Prozent.

Die QueerSozis (Schwusos) Berlin gratulieren Michael Müller und wünschen ihn viel Kraft für das neue Amt.  Gemeinsam werden wir zukünftig viel für das queere Berlin erreichen. 

Veröffentlicht am 18.10.2014

 

AnkündigungBundeskonferenz der Schwusos in Nürnberg

Am 18. und 19. Oktober findet die Bundeskonferenz der Schwusos in Nürnberg statt. Auf der Bundeskonferenz wird der neue Bundesvorstand der AG Schwule und Lesben (Schwusos) gewählt. Für Berlin wird Petra Nowacki erneut als stellvertretende Bundesvorsitzende kandidieren. André Rostalski kandidiert ebenfalls erneut für den Bundesvorstand als Beisitzer. Einen besonderen Schwerpunkt neben den Wahlen zum Bundesvorstand wird die Beratung über den Umbennenungsantrag von AG Lesben und Schwule (Schwusos) in AG Queere Sozialdemokrat_innen (QueerSozis) aus dem Berliner Landesverband sein. Die Berliner Delegation für die Bundeskonferenz 2014 besteht auf Anne Bohnet, Tim Schrock und Enya Kleefeld. Hier gibt es weitere Infomationen zur Bundeskonferenz: http://www.spd.de/spd_organisationen/schwusos/

Veröffentlicht am 10.10.2014

 

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