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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 
 

PressemitteilungMagnus Hirschfeld Preis 2017

2017 wird der Magnus-Hirschfeld-Preis zum 6. Mal durch die SPD Berlin und SPDqueer Berlin verliehen. Durch den Magnus-Hirschfeld-Preis 2017 wird die herausragende Arbeit von Einzelpersonen bzw. deren Lebensleistung und von Institutionen/Projekten im queeren Bereich geehrt. Wir freuen uns außer ordentlich, dass wir Klaus Wowereit für die Schirmherrschaft des Magnus-Hirschfeld-Preises 2017 gewinnen konnten.

Ausgezeichnet wurden 2015 in der Kategorie Einzelperson Conny-Hendrik Kempe-Schälicke (Mitbegründer Seitenwechsel – Sportverein für FrauenLesbenTrans*Inter* und Mädchen e.V.) und in der Kategorie Institutionen/Projekte das Schwule Museum*.

Damit die Auslobung möglichst viele Personen bzw. Institutionen/Projekte im queeren Bereich in Berlin erreicht, möchten wir Sie/Euch darum bitten, unsere Auslobung über ihre/deinen jeweiligen Verteiler bekannt zu geben.

Bitte merken Sie sich / merkt euch bereits jetzt Montag, den 15. Mai 2017 vor. Um 19.00 Uhr wird die Preisverleihung im Rathaus Charlottenburg stattfinden. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Auslobungstext steht hier zur Verfügung.

Das Formblatt für Euren Vorschlag erhaltet Ihr hier.

Veröffentlicht am 13.02.2017

 

Ankündigung1. Verbandstag 2017 der SPDqueer Berlin am 22. April 2017

Schon mal vormerken

Bei Interesse mail an verbandstag2017(at)spdqueer-berlin.de

 

Veröffentlicht am 30.01.2017

 

PressemitteilungGedenken an die Opfer des Nationalsozialismus: Ausgrenzung und Rechtspopulismus sichtbar entgegen treten

Seit 1996 wird am 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Neben den Millionen ermordeten Jüd*innen sind dies auch Euthanasieopfer, Sinti und Roma, Kommunist*innen, Sozialdemokrat*innen und Homosexuelle. Historischer Hintergrund ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, der den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog dazu bewogen hat, dieses Datum zum Gedenktag zu bestimmen.

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2017 erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:

Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Gerade in der heutigen Zeit scheint eine klare Orientierung wichtiger denn je. Wo Hetzer und Populisten mit Fake-News und „alternativen“ Fakten punkten und eine Sprache und Inhalte der Täter von Ausschwitz wieder salonfähig machen wollen, ist ein deutliches Dagegenhalten, um so wichtiger. Wir queeren Sozialdemokrat*innen zeigen daher klar Haltung, gegen Hetze, Menschenfeindlichkeit sowie Homo-, Bi- und Transphobie. Wir stehen für eine offene und vielfältige Gesellschaft und sich setzen uns dafür ein, dass Menschen unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus wurden totgeschlagen und totgeschwiegen. Auch nach Ende des Hitler-Faschismus wurden Lesben und Schwule verfolgt und blieben in Folge dessen unsichtbar. Eine individuelle geschlechtliche Identität konnte in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik erst recht nicht ausgelebt werden. Dies hat sich geändert. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Inter*- und Trans*-Menschen sind sichtbarer. Sichtbarer zu sein, heißt mitunter auch angreifbarer zu sein. Populisten und extreme Rechte versuchen etwa auf perfide Art Homosexualität in die Nähe von Pädophile zu rücken. Trans*-Identitäten werden als „Gender-GaGa“ verspottet und als Resultat einer Verschwörung zur angeblichen Unterdrückung der Mehrheit dargestellt. Aber Sichtbarkeit bedeutet ebenfalls sich wehren zu können. Wie stellen uns sichtbar gegen Demütigungen, Anfeindungen, Verleumdungen und Ausgrenzungen. Wir stellen uns sichtbar gegen gesellschaftlich und staatlich legitimierten Rückschritt. Und wir stellen uns sichtbar gegen alle jene, die schleichend unsere Sichtbarkeit eindämmen wollen.

Terror, Erniedrigung, Folter – hierfür steht Auschwitz. Es ist ein ist ein Synonym staatlich legitimierter und durchgeführter Vernichtung. Auschwitz ist ein Extremum in der perfiden Macht- und Herrschaftsbesessenheit von Menschen über andere. Diese Begierde wurde konsequent und wider aller Menschlichkeit umgesetzt. Nazideutschland ist inzwischen Geschichte. Aber ist es diese Begierde auch? - In Schockstarre blicken wir beispielsweise nach Russland, in den Iran, und nach Uganda. Es werden Homosexuelle verfolgt, verhaftet, verurteilt, getötet. Gegen sie werden eigene Gesetzte erlassen. Wir blicken hin  dann allzu oft angewidert weg und schweigen erneut, als beträfe es uns nicht. Aber wie weit ist die Petition zur baden-württembergischen Bildungsreform von Putins Anti-Homogesetzgebung entfernt?. Was unterscheidet die Homo-, Bi- oder Transphobie in sozialen Medien von denen afrikanischer Bischöfe?

Vor einundzwanzig Jahren forderte Roman Herzog am 27. Januar, aus Erinnerung zu lernen, um Irrwege zu vermeiden. Es liegt an uns allen, Kurs zu halten, um auf dem Weg einer menschlichen, offen und pluralen Gesellschaft zu bleiben. Wenn wir am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedenken, so ist dies kein Gedenktag wie viele andere.

Veröffentlicht am 27.01.2017

 

Ankündigung1. Landesdelegiertenkonferenz der SPDqueer Berlin 2017

Die 1. Landesdelegiertenkonferenz der SPDqueer Berlin findet statt am Sonnabend, 8. April 2017, 10.00 Uhr, Ort : IG Metall Haus, A.-Brandes-Saal, Alte Jakobstr. 149 in 10969 Berlin-Kreuzberg.

Antragsberatung und (Nach-)Wahlen zum Landesvorstand stehen auf der Tagesordnung.

Der Antragsschluss für Anträge zur Landesdelegiertenkonferenz ist Freitag, 17. März 2017, 10.00 Uhr.

Veröffentlicht am 27.01.2017

 

AnkündigungPrEP - Ein wirksamer Schutz vor HIV! Ein Wundermittel für alle?

Hinter dem Kürzel PrEP verbirgt sich das Wort Prä-Expositions-Prophylaxe, übersetzt etwa „Vor-Risiko-Vorsorge“. HIV-negative Menschen nehmen dabei ein HIV-Medikament vorbeugend ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen. Das Mittel ist seit 2016 zugelassen. Aber was ist die PrEP, wie wirkt sie und welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es, wer soll sie bekommen und vor allem, wer soll sie bezahlen? Der Landesverband Berlin der SPDqueer lädt ein, dieses spannende Thema mit Ihnen zu diskutieren.

Wann:        Mittwoch, den 1. Februar 2017 um 18.30 Uhr

Wo:            Ulrichs - Café, Küche & Kultur, Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 11 in  10787 Berlin, nur wenige Gehminuten vom Nollendorfplatz entfernt.

Podium:

Begrüßung: Julia Lange, Stellvertretende Landesvorsitzende der SPDqueer Berlin

Grußwort: Thomas Isenberg, MdA, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im AGH

Einführung: Dr. Christoph Weber, Infektiologe, Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, Infektiologie/Gastroenterologie

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche AIDS-Hilfe

Mechthild Rawert, MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss

Anschließend:    Diskussion mit dem Publikum

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 31. Januar 2017 unter info(at)spdqueer-berlin.de

Veröffentlicht am 12.01.2017

 

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