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Herzlich willkommen auf der Internetseite der Berliner QueerSozis (Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 
 

PressemitteilungZum Welt-AIDS-Tag 2016

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2016 erklären der Landesvorsitzender der QueerSozis (Schwusos) Berlin Markus Pauzenberger und Ralph Ehrlich, stellvertretender Schwusos-Kreisvorsitzender in Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitglied des Vorstands der Berliner Aids-Hilfe e.V.:

„Es ist wichtig, dass wir am 1. Dezember den Welt-AIDS-Tag begehen. Für viele von uns ist das ein Tag des Gedenkens, verbunden mit Wut und Trauer über den Verlust von Lieben, aber auch ein Tag der Aufklärung. Da aber heute immer noch Menschen mit HIV ausgegrenzt werden und Diskriminierungen erfahren, ist es vor allem ein hoch politischer Tag, denn hier sind alle aufgefordert sich für ein Klima der Akzeptanz einzusetzen“, so Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der QueerSozis (Schwusos) Berlin.

Der neue Senat unter der Führung von Michael Müller wird Berlin als Regenbogenhauptstadt stärken und Menschen HIV und AIDS gehören dazu. „Deshalb ist es so wichtig, dass der neue Koalitionsvertrag sich sehr deutlich zu HIV, AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten positioniert hat“, so Markus Pauzenberger und Ralph Ehrlich weiter, „das war nicht immer so.“  „Diskriminierungen von Menschen mit HIV und AIDS darf und wird es in Berlin unter einer r2g Koalition nicht geben und muss aktiv bekämpft und beseitigt werden, das ist unsere Aufgabe und nicht nur am Welt-AIDS-Tag, sondern auch an den andern 364 Tagen“, so die beiden Queerpolitiker.

„Der medizinische Fortschritt hat uns neue Präventionswege eröffnet, durch die PreP und der Nichtinfektiösität unter der Nachweisgrenze durch Therapie. Berlin ist und bleibt ein starker Partner an der Seite der Selbsthilfeorganisationen im Handlungsfeld HIV/Aids. Ich bin mir sicher, dass die zukünftige Koalition dieses Engagement noch verstärken wird, und Berlin weiterhin eine aktive Antidiskriminierungsarbeit betreiben wird“, so Ralph Ehrlich, stellvertretender Schwusos-Kreisvorsitzender in Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitglied im Vorstand der Berliner-Aids-Hilfe e.V..

Abschließend möchte wir hinweisen, dass am 1. Dezember 2016 wieder berlinweit Geld für die Berliner Aids-Hilfe gesammelt wird. Die Schwusos Steglitz-Zehlendorf sammeln traditionell am 1. Dezember 2015, Schlossstraße/ Ecke Ahornstraße ab 17.00 Uhr zu Gunsten der BAH.

Veröffentlicht am 30.11.2016

 

MeinungDie QueerSozis stimmen dem Koalitionsvertrag zu

Die QueerSozis (Schwusos) Berlin haben sich am 24.11.2016 auf der Landesvorstandssitzung einstimmig  für die Annahme des r2g (SPD-Die Linke-Bündnis 90/DieGrünen) Koalitionsvertrages am 5. Dezember auf dem Landesparteitag (LPT) der SPD Berlin ausgesprochen. Wir konnten uns mit vielen unserer Positionen durchgesetzt. Daher werden wir solidarisch mit den r2g Fraktionen und dem Senat unter der Führung von Michael Müller zusammenarbeiten.

Wir werden aber weiterhin konstruktive Kritik üben, wo es sein muss.

So sind wir und so bleiben wir - auch in einer r2g Regierung.

Veröffentlicht am 24.11.2016

 

BerlinAuf fünf sehr gute Jahre

Die erste rot-rot-grüne Koalition in Berlin steht. Der Koalitionsvertrag wurde gestern vorgestellt. „Der Koalitionsvertrag ist ein Meilenstein für die queeren Berliner*innen“, so Tom Schreiber, MdA, queerpolitischer Sprecher und Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der QueerSozis Berlin. „Berlin wird wieder zu einer Regenbogenhauptstadt, die nicht nur nach Europa ausstrahlen wird.“
Die QueerSozis (Schwusos) Berlin haben sich federführend mit dem queerpolitischen Sprecher im Abgeordnetenhaus Tom Schreiber in die Koalitionsverhandlungen eingebracht. „Unser großes Ziel ist es, dass durch den neuen Koalitionsvertrag Berlin wieder die Spitze der queeren Bewegung wird. Das ist uns mit dem nun vorliegenden Koalitionsvertrag gelungen. Sehr viele SPD Positionen finden sich dort wieder“, so die beiden Queerpolitiker.

Hier einige zentrale Punkte aus dem Koalitionsvertrag:

  • Der zentrale Punkt der nächsten fünf Jahre ist es, dass wir die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ (ISV) in dauerhafte Strukturen überführen und die Haushaltsmittel verdoppelt werden. Der wichtige Bereich der Bildung in der ISV wird gestärkt.
  • Stolz sind wir, dass ein Schwerpunkt der Arbeit der QueerSozis (Schwusos) Berlin sich im Koalitionsvertrag wiederfindet. Zum ersten Mal in einem Koalitionsvertrag für Berlin wird auf die Situation von Trans*- und Inter*-Menschen eingegangen. Neben der Umsetzung der Empfehlungen des Deutschen Ethikrates von 2012 zu Intersexualität werden wir die Infrastruktur zur Beratung und Unterstützung von Trans-* und Inter*-Menschen ausbauen.
  • Berlin wird sich ohne Wenn und Aber für die Öffnung der Ehe für alle mit vollem Adoptionsrecht einsetzen.
  • Die Idee und die Umsetzung des Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses werden wir unterstützen.
  • Die QueerSozis (Schwusos) Berlin stehen einigen Städtepartnerschaften Berlins kritisch gegenüber. Deshalb ist es für uns sehr wichtig gewesen, dass die Koalition sich darauf geeinigt hat, mit ihren Partnerstädte wenn nötig in einen kritischen Dialog zu treten. Darauf werden wir ein besonderes Augenmerk legen.
  • Der neue Senat wird sich für eine Verbesserung der Situation für Regenbogenfamlien und Mehrelternschaften einsetzen.
  • Queere Menschen in Berlin brauchen Wohnraum, so findet sich auch unsere Forderungen nach Förderung von queerem Wohnen im Koalitionsvertrag wieder.

Der vorliegende Koalitionsvertrag wird nun in der SPD Berlin und  den Koalitionspartnern diskutiert. Am Donnerstag, 24. November 2016, wird der Landesvorstand der QueerSozis (Schwuos) Berlin über den Koalitionsvertrag diskutieren und für den Landesparteitag am 5. Dezember 2016 eine Empfehlung aussprechen.

Den gesamten Text des Koalitionsvertrags findet Ihr unter:

Finale Version des Koalitionsvertrags 2016 - 2021

Veröffentlicht am 17.11.2016

 

InformationenEinfach mal über den Tellerrand schauen - Die QueerSozis in Wien

Die SoHo Wien (Sozialdemokratische Lesben-, Schwulen, Transgender- und Intersexuellen-Organisation in der SPÖ Wien) und eine 7-köpfige Delegation der QueerSozis (Schwusos) Berlin berieten sich am Freitag, 4. November, und Sonnabend, 5. November 2016, in einem Arbeitstreffen in Wien. „Regelmäßige strategisch-inhaltliche Gespräche über LSBT*IQ Themenbereiche, wie zukünftige Anforderungen im Bereich Wohnen für die verschiedensten Lebensentwürfe, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Rechtspopulismus, Vergleich der queeren Wahlstudien in Berlin und Wien betreffen und Besuche von queeren Projekten (z.B. von QWIEN) sind sinnvoll und notwendig“, so die beiden Vorsitzenden Peter Traschkowitsch und Markus Pauzenberger.

Bei vielen Themen, können wir von einem Austausch nur profitieren, so Traschkowitsch und Pauzenberger weiter, frei nach dem Motto: „Einfach über den Tellerrand schaun.“ Die QueerSozis (Schwusos) Berlin freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen mit den Freunden*innen aus Wien in Berlin.

Veröffentlicht am 06.11.2016

 

AllgemeinAus Schwusos wird SPDqueer werden

Es ist vollbracht.

Die Bundeskonferenz (BuKo) war aus Berliner Sicht ein voller Erfolg. Die Anträge aus Berlin wurden alle durch die Versammlung angenommen. Besonders die Anträge „Keine Koalition ohne Öffnung der Ehe und volles Adoptionsrecht“ und die Erarbeitung eines geschichtlichen Rückblicks auf fast 40 Jahre Schwusos sind hervorzuheben.
Nach fast zwei Jahren (in Berlin fast 3 ½ Jahren) teilweise heftiger Diskussionen hat sich die "Arbeitsgemeinschaft (AG) Lesben und Schwule in der SPD" in Schwerin einen neuen Namen gegeben. Aus der "AG Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos)" wird die "AG Akzeptanz und Gleichstellung". Die Kurzform der AG wird SPDqueer sein. Der Parteivorstand der SPD muss dem neuen Namen der AG noch zustimmen.
Besonders freuen wir uns, dass zum ersten Mal mit der Berlinerin Petra Nowacki eine Frau den Bundesvorsitz der AG Schwusos (bald SPDqueer) übernommen hat. Zuvor haben aber schon Sarah Jäckel und Kirstin Fussan den Arbeitskreis (AK) Schwusos geführt. Mit dem aus Mitte kommenden Martin Schöpe wurde ein weiteres Berliner Mitglied in den Bundesvorstand gewählt.

Der Landesverband Berlin dankt dem nicht mehr für den Bundesvorsitz angetretenen Ansgar Dittmar für seine Arbeit und wünscht ihn für seine Bundestagskandidatur viel Glück und Erfolg. Ganz besonders möchten wir uns auch bei dem ausgeschiedenen Berliner Bundesvorstandsmitglied Andrè Rostalski für seine langjährige Arbeit in diesem Gremium bedanken.

Alle zwei Jahre tagt der Bundeskongress (BuKo) der Schwusos und ist somit ein wenig mit dem Bundesparteitag der SPD vergleichbar. Es werden dort Wahlen durchgeführt und über Antrage diskutiert und abgestimmt. Vom 15. bis 16. Oktober tagte der Bundeskongress in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.
Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern war ein hervorragender Gastgeber. Dem Bundesbüro geht ein ganz besonderer Dank für die Organisation der BuKo zu. Die nächste Bundeskonferenz wird in Saarbrücken 2018 stattfinden.

Veröffentlicht am 16.10.2016

 

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