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Herzlich willkommen auf der Internetseite der Berliner Schwusos (QueerSozis)!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 
 

Topartikel AnkündigungMagnus-Hirschfeld-Preis 2015: SPD Berlin und die AG QueerSozis (Schwusos) Berlin loben diesen Preis zum 5. Male aus

Am Dienstag, dem 12. Mai 2015, verleihen die SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin zum 5. Mal den Magnus-Hirschfeld-Preis im Rathaus Charlottenburg.

Der Preis wird im Gedenken an den Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung der Welt und Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld für besondere Leistungen in der Queer-Politik in den Kategorien Einzelpersonen und Institutionen/Projekte vergeben. Die Geehrten des letzten Magnus-Hirschfeld-Preis im Jahr 2012 waren die Autorin Dagmar Schultz und Tennis Borussia Berlin e.V.

Der Jury für die Vergabe des 5. Magnus-Hirschfeld-Preises gehören folgende Mitglieder an:

Ulrike Rogatzki (Pfarrerin), Sylvia-Fee Wadehn (Seniorenarbeit im Rollbergkiez), Sissy Kraus (CSD e.V.), Schwester Daphne (Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz: OPSI) und Marcel de Groot (Schwulenberatung Berlin).

Der Preis besteht dem Porträt von Dr. Magnus Hirschfeld und ist zusätzlich mit jeweils 500 € dotiert.

Die Vorschläge sollten neben dem Namen des/der Nominierten, die Anschrift, einen kurzen Lebenslauf bzw. eine Projektbeschreibung beinhalten. Nominierungen sind bis zum Sonntag, dem 12.04.2015, an die SPD Berlin, c/o QueerSozis (Schwusos) Berlin, Müllerstr. 163, 13353 Berlin oder an Magnus_Hirschfeld_Preis_2015(at)spd.de zu richten.

Die Auslobung und ein Formblatt für Vorschläge finden Sie unter www.queersozis.de .

Veröffentlicht am 22.02.2015

 

PressemitteilungNur parteipolitisches Getöse - sonst nichts!

Am 26. Februar 2015 hat der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion der Grünen in die zuständigen Ausschüsse verwiesen, der auf die Beendigung der Diskriminierung Eingetragener Lebenspartnerschaften abzielte. Volker Beck, der innenpolitische Sprecher der Grünen und Mitinitiator des Entwurfes, warf der Regierungskoalition in diesem Zusammenhang vor, an der Diskriminierung „aus ideologischen Gründen“ festzuhalten.
Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft QueerSozis (Schwusos) Berlin erklärt hierzu: Die SPD kämpft für 100% Gleichstellung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche. Wir wollen keine Rechtsinstitute zweiter Klasse, sondern die Öffnung der Ehe. In dieser Legislaturperiode wird sich dieser Schritt aufgrund der Koalition mit der CDU/CSU, die in weiten Teilen noch einem rückschrittlichen Menschen- und Gesellschaftsbild anhängt, nicht durchsetzen lassen. Dass wir aber schon in dieser Regierungskonstellation wichtige Schritte zur Beendigung der Diskriminierung einleiten werden, ist fest im Koalitionsvertrag verankert. Dafür haben wir lange und hart in den Koalitionsgesprächen gekämpft. Für die Umsetzung dieser Initiativen braucht es aber nicht den manipulativen Druck der Opposition.
Dass es hier in erster Linie um politische Spielchen der Grünen geht, zeigt schon die Art der Argumentation. Volker Beck selbst weiß sehr gut, dass die SPD-Fraktion seinem Antrag keineswegs aus „ideologischen Gründen“ die Zustimmung verweigern wird. Gerade die hessischen Grünen dürften sich der Tatsache bewusst sein, dass die Union im Bereich Queerpolitik träge und schwerfällig ist. Wenn sich Dinge nicht schnell umsetzen lassen, hat das nicht mit mangelndem Willen und erst recht nicht mit der falschen Ideologie zu tun. Schon die Behauptung ist absurd und verletzend. Volker Beck und die Grünen täten gut daran, sich nicht durch plumpe Behauptungen profilieren zu wollen, sondern dabei zu helfen, in zwei Jahren einen überfälligen Regierungswechsel zustande zu bekommen. Das Problem der Diskriminierung ist viel zu ernst für parteipolitisches Taktieren.

Veröffentlicht am 27.02.2015

 

AnkündigungVerbandsseminar der Berliner QueerSozis

Liebe Genoss*innen,

die QueerSozis (Schwusos) Berlin veranstalten am Samstag, den 14. März 2015, von 10 - 18 Uhr ein Verbandsseminar, das sich interaktiv und ergebnisorientiert mit zentralen Fragen der Queerpolitik beschäftigen wird. In kleineren Gruppen wollen wir uns intensiiv mit diesen Fragen befassen und gemeinsam politische Lösungen für bestehende Probleme erarbeiten. Da das Seminar auch auf Grundwerte der SPD eingeht und Struktur und Arbeitsweisen der Partei erläutert, ist es vor allem auch für Neumitglieder interessant.

Wir freuen uns aber auch über alle anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sowie über sonstige Interessierte, die an diesem Seminar teilnehmen möchten.

Um besser planen zu können, würden wir Euch bitten, an einer Doodle-Umfrage teilzunehmen, die verschiedene Themen zur Auswahl stellt. Das Repertoire reicht von Genderpolitik im 21. Jahrhundert über Homophobie und Transphobie zu klassischen SPD-Themen wie Armut oder Bildung (aus queerer Perspektive). Gebt in der Umfrage bitte Eure Präferenzen an. Mehrfachnennungen sind möglich. Die beliebtesten Themen werden wir dann im Seminar aufgreifen und in Einzelworkshops bearbeiten.

Die Umfrage findet Ihr unter folgendem Link:

http://doodle.com/paefit759drbfzxi

Veröffentlicht am 27.01.2015

 

EuropaDie QueerSozis Berlin im Gespräch mit NGO-LGBTI-Aktivist*innen aus der Türkei

Der Informationsaustausch fand unter Organisation des Goethe-Instituts auf Anfrage des Außenamts in Berlin statt. Dirk-Rolf Kirchmann und Markus Pauzenberger von den QueerSozis Berlin waren sehr beeindruckt von den einzelnen Teilnehmer*innen aus der Türkei. Diese treten nicht nur in den großen Städten der Türkei für ihre Menschenrechte ein, sondern sie kämpfen auch gegen staatlichen Schikanen sowie gegen Einschüchterungen im alltäglichen Leben auch im ländlichen Teilen der Türkei. Ein sehr großes und drängendes Problem scheint in der Türkei das Leben und die Lebenssituation von Transmenschen zu sein. Die Situation für alle LSBTI reicht von (verbaler) Diskriminierung über staatliche und polizeiliche Willkür bis hin zu Morden. Ein weiterer Schwerpunkt der Organisationen und Initiativen in der Türkei ist der Bereich der Sexarbeit im LGBTI-Bereich.

Nur wenige (links orientierte) Parteien haben bisher ihr Augenmerk auf die Verbesserung der Situation von LGBTI-Menschen gelenkt. Die Teilnehmer*innen aus der Türkei hoben aber positiv die Mitgliedspartei der Sozialistischen Internationalen die CHP und die HDP als Teilmitglied der SI hervor.

Das Gespräch mit den LSBTI Aktivist*innen sollte zwei Stunden dauern aber am Schluss waren es sehr fruchtbare und informative 4 Stunden. Der Berliner Landesverband der QueerSozis steht den Aktivist*innen aus der Türkei auch weiterhin für Hilfe zur Verfügung, da sowohl die LGBTI-Aktivist*innen aus der Türkei aber auch die QueerSozis in Berlin gemeinsame Ziele haben und diese gelten über die Landesgrenzen hinweg: Die volle Gleichberechtigung und ein Leben ohne Schikane und Diskriminierung

Veröffentlicht am 02.12.2014

 

PressemitteilungBerliner Schwusos (QueerSozis) - ein verlässlicher Partner an der Seite von Menschen mit HIV!

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen hat sich von Spitzenwerten Mitte der 1980er Jahre bis Ende der 1990er Jahre deutlich verringert. Daher müssen die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) über die gemeldeten Neuinfektionen im Jahre 2013 alarmieren (sie stiegen auf 3263 (10% Zunahme gegenüber 2012). Unter diesen sind Männer die Sex mit Männern (MSM) haben, die Gruppe mit dem höchsten Anteil der Neuinfizierten, jedoch steigen in den letzten Jahren die Zahlen für Infektionen in der Gruppe der heterosexuellen Kontakte. Dieser Befund gilt für alle Altersstufen. Ca. 14.000 Menschen lebten im letzten Jahr ohne es zu wissen (oder es wissen zu wollen) und damit ohne Therapie mit dem HI-Virus. Das RKI leitet aus diesen Zahlen in seiner Pressemitteilung aus 11.2013 folgende Forderungen ab:

„Um die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland nachhaltig zu verringern ist das Angebot von ausreichend niedrigschwelligen und nach Möglichkeit kostenlosen Test-Möglichkeiten wichtig, um HIV-Infektionen früh diagnostizieren zu können. Gleichzeitig kann nicht auf den Schutz durch Kondome verzichtet werden. Besonders gefährdete Gruppen sollten verstärkt dafür sensibilisiert werden, dass die Frage an den Partner, ob er mit HIV infiziert ist, keinen dem Kondomgebrauch gleichwertigen Schutz vor einer Infektion bietet.“

(Quelle:http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2013/10_2013.html?nn=2374210)

Der Erfolg der jahrelangen Aufklärungs- und Präventionsarbeit durch die unablässige Arbeit der AIDS-Selbsthilfen scheint angesichts dieser Zahlen langsam wieder zu verblassen. HIV/AIDS in Deutschland hat ein neues Gesicht bekommen: Aus einer unmittelbar tödlichen Krankheit ist eine chronische Erkrankung geworden. Und verschwindet daher aus dem Blick der Menschen. Auf den Erfolgen früherer Jahre dürfen und können wir uns aber nicht ausruhen. HIV/AIDS ist auch heute, mehr als 30 Jahre nach der ersten Beschreibung der Krankheit, eine unheilbare Infektionskrankheit, Infektionen aber sind vermeidbar. Um dieses Ziel zu erreichen, sind weitere Präventionsarbeit und Gelder für diese Arbeit notwendig.

Heute leben ca. 80.000 Menschen in Deutschland mit HIV/AIDS (Stand Ende 2013). So fortschrittlich die Bundesrepublik Deutschland bei Aufklärung und Behandlung bisher war, so steht uns doch bei der Integration von Menschen mit HIV/AIDS in Arbeitswelt und Gesellschaft noch ein weiter Weg bevor. Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam das Ziel verfolgen, dass HIV/AIDS kein Grund für Diskriminierung, Ausgrenzung oder Kündigung ist.

In Berlin leben derzeit über 15.000 Menschen (Stand Ende 2013), davon 518 Neuinfektionen, mit dem HI-Virus und können auf ein anerkanntes Netz von Beratungsstellen, medizinischen Versorgern und Selbsthilfeorganisationen zurückgreifen. Die AG Schwusos (QueerSozis) Berlin und die SPD Berlin sind ein verlässlicher Partner gerade an der Seite der HIV/AIDS-Projekte in Berlin. In enger Zusammenarbeit mit der Fraktion im Abgeordnetenhaus konnte die AG Schwusos (QueerSozis) die Finanzierung des projekteübergreifende Testangebots auf HIV (sog. HIV-Schnelltests) auch für die Zukunft durch Überführung in Mittel des Landeshaushalts absichern. Berlin bleibt damit ein Vorreiter der Prävention in Deutschland. Doch viele Projekte müssen auch durch die Gesamtgesellschaft gestemmt werden. Hier kommt der Bund in die Pflicht.

27 Jahre nach dem ersten Welt-Aids-Tag sind noch viele Probleme zu lösen. Wir müssen alles tun, um die Zahl der Neuinfektionen weiterhin zu senken und bereits mit HIV infizierten Menschen uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe und Akzeptanz zu ermöglichen. Die AG Schwusos (QueerSozis) setzt sich auch in Zukunft nachdrücklich für eine Verstetigung der finanziellen Mittel im Kampf gegen HIV/AIDS auf Landes- und Bundesebene ein. Viele Einzelprojekte sind durch die Kreis-Arbeitsgemeinschaften geplant, so z.B. sammelt die Kreis-AG Südwest (Steglitz-Zehlendorf) am 29.11.2014 auf dem Hermann-Ehlers-Platz Spenden zugunsten der Berliner AIDS-Hilfe e.V. Die Kreis-AG Neukölln plant eine Verteilung von Kondomen und Infomaterial Szenekneipen für den 05.12.2014.

HIV und AIDS gehen uns alle an!

Veröffentlicht am 29.11.2014

 

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