
André Rostalski, Landesvorsitzender AG Schwusos Berlin
Zur Entscheidung des Berliner Senats eine Initiative auf Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule in den Bundesrat einzubringen erklärt der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der Berliner SPD (Schwusos) André Rostalski:
"Wir begrüßen ausdrücklich die Initiative des Berliner Senats und rufen alle Bundesländer auf, diesem Antrag, bei den Beratungen im Bundesrat, zuzustimmen. Nicht zuletzt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im vergangenen Sommer hat gezeigt, dass eine Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern/-innen gegenüber Eheleuten ungerechtfertigt ist. Die schwarz-gelbe Bundesregierung, unter Mitwirkung der Bürgerrechtspartei FDP, hat es immer noch nicht vermocht, diese Entscheidung umzusetzen.
Es freut uns daher sehr, dass Berlin wieder einmal Vorreiter für die Rechte von Lesben und Schwulen ist.
Mit der Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule wäre es ohne komplizierte Gesetzgebungsverfahren möglich endlich Schluss mit der Ungleichbehandlung zu machen."
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André Rostalski
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